Schon ein paar Fotos
Atacama Wüste
Einleitung
Flug von Santiago nach Calama ist eine Märchenreise. Die Anden leuchten in allen Regenbogenfarben und geometrischen Formationen. Die vielen, über 5000 m hohen Vulkane reihen sich auf, wie auf einer Perlenkette.
Beim Landen in der Wüste sollte man nicht vergessen, dass Calama auf 2400 m Höhe liegt.
Calama
Wenn hier nicht die weltweit grösste Kupfermine Chuquicamata zu besichtigen wäre, könnte man einen grossen Bogen um Calama machen. Mit etwas Gück findet man am Flughafen einen halbwegs annehmbaren Mietwagen zu überhöhten Preisen, um gleich Richtung Anden aufzubrechen. Eine kurze Aklimatation an die dünnere Luft und die etwas rauhe Mentalität ist aber auch ratsam.
Hotels gibt es wenige und deshalb ist es schwierig eine komfortable Bleibe zu finden.
Jede Stunde wird man allerdings durch das laute Hupen, an jedem der unzähligen Bahnübergänge, des unendlich langen Güterzugs aufgeweckt, welcher das Erz von der Mine abtransportiert.
Um die Kupfermine Chuquicamata zu besichtigen, ist die vorherige Anmeldung zwingend. Dazu muss man sich bei einem Büro einschreiben und hoffen, dass die Warteliste nicht zu lang ist.
Die Besichtigung ist aber der Mühe wert. Schon der Blick in den riesigen, tiefen Trichter ist beeindruckend. Inzwischen wohnen die Beschäftigten in Calama und den Bergwerksiedlungen. Die ehemalige Siedlung auf dem Minengelände ist aber noch als Museum erhalten.
El Tatio
Die Fahrt von Calama zu den Geysern von El Tatio in 4265 m Höhe führt anfangs noch durch ein paar trostlose Nester (Chiu-Chiu) und weiter durch völlige Oedlandschaft. Uebernachtungsmöglichkeiten gibt es keine, Essbares auch nicht. Deshalb muss der Proviant schon in Calama besorgt werden. Beim Zelten bekommt man Besuch vom Wüstenfuchs, der auf Nahrungssuche ist. Die Wärterin des Areals bietet sogar einen Platz auf der Couch im Vorraum des Informationsstands an, wenn man Mitleid heischend fragt. Denn nachts fallen die Temperaturen gegen Null.
Wenn man die Geyser in voller Aktivität sehen will, sollte man aber auch schon um 6 Uhr morgens vor Ort sein. Aufpassen auch, wo man den Fuss hinsetzt. Denn die Erdkruste ist stellenweise sehr dünn. Zum Aufwärmen kann man sich in den heissen Pool setzen.
San Pedro
Der Ort ist die Touristen Hochburg auf 2400 m über dem Meer. Hier trifft sich alles, vom Backpacker bis hin zum verschrumpelten All Inclusive US Touristen. Das Zentrum, eine Lehmstrasse mit niedrigen ein- bis zweistöckigen Häusern ist den Touristen vorbehalten. Darum reihen sich in konzentrischen Kreisen die Hotels und Ferienwohnungen und weiter entfernt, die Häuser und Geschäfte der Einwohner.
Zur richtigen Zeit am Ort, kann man der “Candelaria” beiwohnen. Diese findet jedes Jahr am 2. Februar zu Ehren der Jungfrau der Candelaria statt. Die Attraktion sind die tanzenden, in grossartige traditionnelle Kostüme gekleideten Gruppen. Die Musik ist zwar ohrenbetäubend schlecht aber das Schauspiel um so interessanter. Der ganze Umzug endet in der Kirche der Candelaria.
Salar de Atacama
Im grossen Salzsee von Atacama gibt es mehrere sehenswerte Lagunen in der Nähe von San Pedro.
Die bekannteste ist wohl die Laguna Céjar. Denn hier kann gebadet werden. Schwimmen ist allerdings nicht so einfach, da die Beine vom Salzwasser an die Oberfläche gedrückt werden. Spass macht das Paddeln im Salz, das man dann als Kruste auf der Haut hat, trotzdem. Es gibt aber eine Dusche am Eingang (kein Salzwasser).
Valle de la Luna
Wie der Name sagt, gleicht diese leuchtend rote Felsenformation einer Mondlandschaft, nur interessanter. Eine enge gewundene Schlucht führt bis zu einer steilen Sanddüne. Da möchte man nicht sein, wenn es wirklich mal regnet. Und das tut es. Dann ist San Pedro unter Wasser und die Wüste blüht.
Valle de la Muerte
Genauso spektakulär zeigt sich diese Formation, gleich anschliessend an das Valle de la Luna. Hier sieht es eher aus wie auf dem Mars. Es wird behauptet, dass Muerte für Mars steht. Das Highlight ist natürlich die grosse Düne, auf der man mit dem Snowboard abfahren kann. Nicht so überwältigend mit zwei bis maximal drei langsamen Schwüngen von ganz oben bis unten. Dafür wird man mit einem fantastischen Blick auf den Licancabur mit seinen 6250 m entschädigt.
Altiplano
Von San Pedro fährt man die Nationalstrasse rechts vom Licancabur Vulkan hoch auf 4800 m in Richtung der Bolivianischen Grenze. Die Strasse führt dann weiter auf einer Höhe von ca. 4600 m vorbei an den Teleskopen “Atacama Large Millimeter Array” ALMA bis zur Laguna de Tara mit den
Monjes Monolithen. Beim Betrachten der vegetationslosen aber überwältigenden Landschaft stellt sich die Frage, wo die herumlaufenden Vicuñas ihre Nahrung finden.
Thermas de Puritima
Von San Pedro in Richtung El Tatio befindet sich der kleine Fluss mit heissen Quellen. In einer Anzahl natürlicher Becken, die durch kleine Wasserfälle voneinander getrennt sind, kann man entspannen. Das Ganze wird von “Explora” betrieben. Eintrittspreis entspricht einem europäischen Thermalbad. Dafür gibt es zumindest sanitäre Anlagen und ein Café.
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Gletscher
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Eine gute Option ist, nach Balmaceda zu fliegen. Ein kleiner Wildwest Flugplatz an der Grenze zu Argentinien und der Carretera del Sul. Das Angebot beinhaltet den Transfert (2.5 Stunden) von Balmaceda nach Chacabuco. Das einzige aber relativ schöne Hotel ist das Llubieras del Sul, welches auch die Fahrt zum St. Raphael Gletscher mit dem Catamaran anbietet. Die Gegend in der Nähe der Carretera ist ziemlich kahl, da beim Bau der Strasse, der Wald anscheinend Feuer gefangen hat und während 5 Jahren brannte. Das Feuer verbreitete sich über das Wurzelwerk. Heute sieht man noch überall umgefallene Baumstümpfe.
Von einem 4-Sterne Hotel in Patagonien darf man natürlich auch nicht unbedingt europäische Standards verlangen. Wenn die Heizung ausfällt, dann ist das so. Und wenn es regnet und stürmt dann muss man sich damit abfinden.
Aber Llobieras del Sul ist zu empfehlen für sein Personal und die Unterkunft.
Mit Glück findet die Fahrt zum Gletscher ohne zuviel Regen und Wind statt. Los geht es um 8 Uhr mit ca. 50 Passagieren. Die meisten sind Chilenen.
Die Fahrt dauert ca. 4.5 Stunden. Unterwegs gibt es alle Mahlzeiten und Getränke.
Die Gletscherfront ist beeindruckend. Hauptsächlich wenn man sich mit einem RIB voller vermummter und nasserTouristen nähert. Leider scheint dabei die Sonne nicht so oft, wie auf den Reklamefotos.
Sicherlich ein empfehlenswerter Tagesausflug.
Llubieras del Sul besitzt auch einen kleinen Park, den man sich anschauen sollte. Das Ausleihen von Fahrrädern für den Weg ist aber nicht zu empfehlen (teuer und keine Fahradpisten).
Der Park selbst besitzt einen gepflegten Rundgang. Die Hotelangestellten machen auch gerne eine Führung durch den naturbelassenen Teil, wo man sich einen Weg durch Gebüsch und Wasserpfützen bahnen muss. Am Ende winkt noch ein, auf Holzfeuer, geröstetes Lamm.
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Vulkane
Pucon
Pucon ist einer der beliebtesten Ferienorte in der See Region. Die Hauptattraktion ist natürlich der Vulkan Villarrica mit seinen 2847 m. Die Umgebung bietet weitere Aktiviäten, wie heisse Quellen, Araucania Wälder und Wanderwege.
Der Vulkan ist einer der aktivsten Chiles. Der letzte grössere Ausbruch war 2015. Zum Glück war der Autor da schon wieder unten im Tal. Der letze Ausbruch war 2024.
Inzwischen ist der Skilift wieder erneuert, mit einer bombensicheren Betonkuppel über der Bergstation.
Beim Aufstieg spart man dadurch einige 100 Höhenmeter. Für die weitere Besteigung braucht es Steigeisen und Eispickel. Den benötigt man am meisten zum bremsen, wenn man im Schnee auf Platiktellern wieder runter rutscht. Die Caldera mit 200 m Durchmesser und einer Tiefe von mehr als 100 m ist schon imposant. Besonders, wenn man in der Tiefe den Lavasee erblickt. Dazu kommt noch der fantastische Blick auf den See Villarrica und die Umgebung.
Im nahegelegenen Park Huerquehue kann man schöne Wasserfälle und hauptsächlich die berühmten Araucania Bäume bewundern. Der Park bietet verschiedene Pfade für mehrtägige Wanderungen mit kleinen Hütten.
Zum Baden ist die playa negra am See Carburgua zu empfehlen. Weisser Sandstrand und warme Unterwasserquellen sind eine Wohltat, wenn man ausserhalb der chilenischen Ferien ankommt.
Besucht die Wanderwege im Torres del Paine National Park
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Pudeto Fähre zur Paine Grande Hütte von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey von Paine Grande nach Grey See Grey See Grey von Grey zum Gardinerpass See Grey See Grey von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass von Grey zum Gardinerpass Verschnaufpause am Gardinerpass nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte nach dem Pass zur Dickson Hütte von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping Dickson Hütte von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping von Dickson Hütte zum Seron Camping Seron Camping die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine die letzten Meilen zum lago Amarga entlang rio Paine Lago Amarga 80 km in den Schuhen |
Dickson camp
Von Los Perros auf gut befestigten Waldwegen ohne grosse Steigungen.
Seron2Lago Amarga
Vom Camp Seron entlang des Paine Flusses über Wiesen, vorbei an Gruppen von freilaufenden Pferden. Nach ungefähr 7 km Abzeigung nach links. Der rechte Weg führt zum Hotel Torres. Weiter entlang dem Paine Fluss. Bei km 11 Abzweigung nach rechts. Links geht es zu den Paine Wasserfällen.
LosPerros camp
Leichter Abstieg vom Gardener Pass. Zuerst durch Geröll. Dann durch Lorbeerwald.
Gardener pass
Von Grey Refuge entlang dem Rand des Grey Gletschers. Mehrere Leitern überqueren ein paar Geröllschneisen. Der Blick nach links auf den Gletscher ist beeindruckend. Nach 8.5 km folgt der sehr steile Aufstieg zum Pass.
Seron camp
Von Dickson führt ein schöner Weg entlang des Paine Flusses bis zum Paine See. Dann ein längerer Aufstieg und am Ende des Sees ein kurzer steiler Abstieg zum Fluss und Seron.
French Camp
Leichter Pfad von Los Cuernos entlang dem See Nordenskiold.
Grey
Von Paine Grande folgt der Pfad dem Grey See ohne grössere Steigungen teilweise durch Lorbeerwald und mit schönen Ausblicken auf den See und kleine Eisplatten.
Laguna Amarga
Die Verbindung vom Parkeingang zum Hotel Torres kann über den Wanderweg zu Fuss oder von bequemen Touristen mit dem Shuttlebus zurückgelegt werden.
Los Cuernos
Schöner Wanderweg von Las Torres ohne Steigungen bis zum Camp Los Cuernos. Hier gibt es gute Unterkunft, die deshalb meistens ausgebucht ist.
Paine Grande
Die Strecke vom French Camp nach Paine Grande bietet fantastische Blicke auf den Gletscher Frances im Paine Grande Massif. Nach der Ueberquerung des Frances Flusses führt der Weg entlang des Skottsberg Sees bis zum grossen Paine Grande Hostel.
Torres del Paine
Wahrscheinlich der meistbegangene Weg zu den berühmten Torres del Paine. Vom Hotel Torres führt ein bequemer breiter Weg bis zum Chileno Refuge. Von dort weiter ein Stück den Fluss entlang. Der Aufstieg zum kleinen See am Fuss der Torres geht ziemlich steil zwischen Felsen und Geröll hindurch. Der Blick auf die Torres ist aber die Mühe wert. Selbst, wenn der Rückweg nochmal fast 10 km lang ist. Leichter ist es natürlich, falls es noch einen der wenigen Plätze im Chileno Refuge gibt. Refuge gibt,
Valle del Frances
Der fantastische Blick am Ende ist sicherlich die Anstrengung wert. Am besten ist ein Start von Los Cuernos und dann entweder auf dem gleichen Weg zurück oder weiter bis Paine Grande.







